Daniel G. Neugart
SAVE 50Plus Schweiz

Daniel G. Neugart  079 862 50 50

Mein Engagement FÜR DEN ARBEITSMARKT DER ZUKUNFT

Portrait

Daniel G. Neugart

Es ist einfach mit mir passiert. Ich habe es weder gesucht noch geplant. Ich hatte einfach eine Wut im Bauch. Deshalb habe ich mir bereits im Jahre 2002 fest vorgenommen eine 50Plus-Organisation zu gründen. Da war ich 40 Jahre alt. 

Aber beginnen wir von vorne. Ich komme aus sehr einfachen Verhältnissen. Mein Vater war sein Leben lang Milchmann in Basel-Stadt. Als kleiner Junge habe ich jede freie Minute genutzt, um am frühen Morgen mit auf die Milchtour zu gehen. Das war für mich ein richtiges Abenteuer. Ich habe sehr viel von meinem Vater gelernt. Er war sehr gläubig und da meine Mutter Italienerin ist, wurde ich ausgeprägt  katholisch und autoritär erzogen. Es hat mir aber nicht geschadet.

  • Zur Person

    Geboren am 23. Juni 1962 in 4450 Sissach, Baselland. Gelernter Bäcker und gelernter Maler. Ledig, keine Kinder. Über 1000 Lektionen in den Jahren 2010 - 2012 im Zusammenhang mit der Verkaufsleiterdiplomschule an der innovativen Fachhochschule Swiss Marketing Akademie in Zürich und in Vorbereitung zur Gründung des Verbandes SAVE 50Plus Schweiz. Es wurde zu meiner Mission.


    Du lernst Bäcker

    Als es an der Zeit war drängte mich mein Vater eine Lehrstelle zu suchen. Ich wollte aber gar keine Lehre machen, sondern mein Leben lang Milchmann bleiben so wie mein Vater. Er gab mir eine Frist und als die ablief kam er eines Morgens zu mir und sagte "Du lernst Bäcker!". Es war alles bereits organisiert ohne mich ein zweites Mal zu fragen. Sein Entscheid war auch gut begründet. 

    Milch und Brot braucht es immer

    Also machte ich ihm ohne Widerstand den Gefallen. Nach der Bäckerlehre begann ich übergangslos gleich noch eine Malerlehre. Auf diesem Beruf blieb ich viele Jahre lang und durfte schon während der Lehre in einer spezialisierten Kirchenmalergruppe das alte Malerhandwerk erlernen. Mein Meister hiess Kurt Schweizer und er war ein richtiger Künstler! Ich durfte mit ihm überall hin und wir wurden dicke Freunde. Später ging ich nach Brissago ins Tessin in ein anthroposophisches Heim. Ich richtete mir in einem grossen wunderschönen Palmenhang mein kleines Maleratelier ein und sah durch das grosse Fenster direkt auf die Brissago-Inseln.  Ich hatte eine hochinteressante, soziale, kreative und sinnstiftende Aufgabe. Für mich hätte die Zeit so stehen bleiben können.

    Ich war der Hausmaler und durfte farbpsychologische Gestaltung für körperlich-geistig Schwerbehinderte erfolgreich anwenden. Spezielle Lasurtechniken nach Goethes Farbenlehre. Erstaunlich wie Farben auf den Menschen wirken.


    Farbpsychologische Gestaltung

    Es war ein Projekt, dass nach knapp 4 Jahren zu Ende ging. Zurück im Baselbiet fand ich eine Stelle als Betriebsmaler in einem grossen international bekannten Unternehmen. Meine Aufgabe war es diesmal die gelernte farbpsychologische Gestaltung am Arbeitsplatz umzusetzen. Ein neues hochspannendes Abenteuer! Auch dort war es ein befristetes Projekt in dem ich meine Talente begeistert ausleben durfte. Dann gründete ich eine Malerfirma und spezialisierte mich auf die dekorative Gestaltung, Wandbilder, Lasurtechniken, aber auch Grafiken und Werbetafeln. 10 Jahre lang waren Farben mein Lebensmittelpunkt. Dann hatte mein Geschäftspartner einen Herzinfarkt. Er hat das alles überstanden und kam wieder auf die Beine. Daraufhin habe ich unsere beiden Malerfirmen fusioniert, gründlich  reorganisiert und ihm dazu meine Kunden übergeben. So konnte er gut davon Leben bis zu seiner Pensionierung. Ich selbst habe mich damit von meinem geliebten Beruf verabschieden. Ich hatte Lust etwas Neues anzupacken.

    Der zweite berufliche Abschnitt

    Ganz loslassen wollte ich den Beruf aber auch nicht. Also ging ich in den Verkauf. Ich wollte meine Erfahrungen nutzen und mich in der Beratung einbringen. Als Aussendienst verkaufte ich Farben und Lacke. Später kam die Wärmedämmung hinzu und schliesslich auch noch Betonprodukte. Letztlich war das gesamte Sortiment im Baustoffhandel in meinem Wirkungskreis. Ich durfte mich in einer national führenden Unternehmung zum Verkaufsleiter für die Deutschschweiz, Süddeutschland und Liechtenstein hocharbeiten. Ich durfte Wertschätzung erfahren und Personal führen. Meine Arbeit erfüllte mich und alles war gut.

    Dann kam der alte Patron eines Tages zu mir und teilte mir mit, dass jetzt sein Sohn das Unternehmen übernehmen werde. Aber ich müsse mir keine Sorgen machen, es bleibe alles beim Alten. Zwei Wochen später stand ich auf der Strasse. Ich wurde nach 5 Minuten im Gespräch mit dem Juniorchef per sofort freigestellt und mit Blumen und einer ansehnlichen Abfindung verabschiedet.

    Obwohl ich beste Referenzen und Zeugnisse hatte und auch ein wenig Gespartes während den Jahren auf die hohe Kante legen konnte, nahm ich sofort und intensiv die Stellenfindung in mein Blickfeld. Ich dachte, dass das kein Problem sein kann, denn "Wenn man wirklich will, dann findet man immer Arbeit!" . So hat es mir zumindest mein Vater immer wieder vorwurfsvoll heruntergebetet.

    Doch es kam anders. Mein vermeintlich grosses und gepflegtes Netzwerk war auf einmal gar nicht mehr soviel wert wie ich geglaubt hatte. Falsche Freunde distanzierten sich und ich fühlte mich alleingelassen. Auch ich ging durch das "Tal der Tränen". Selbstzweifel, Wut und manchmal tatsächlich auch Tränen der Verzweiflung bis hin zu Depressionen und körperlich gefühltes Kranksein.

    Irgendwann musste ich wieder aus der Sache heraus kommen. Ich musste mir eigene Fehler eingestehen und daraus lernen. Aber ich kam einfach nicht weiter.

    Die Trotzreaktion

    Niemand wollte mich einstellen. Überqualifiziert, zu teuer und auch zu dominant für junge Chefs. Die gleichen Gründe wie man auch heute zu hören bekommt. Ich bekam eine trotzende Wut in meinem Bauch!
    "Wenn der Markt mich nicht mehr will, dann will ich ihn auch nicht mehr!". 
    Ich habe mich damals mit 40 Jahren entschlossen keinen Job mehr zu suchen! Ich wollte ein Einkommen generieren. Das ist nur bedingt dasselbe. Jobsplitting war für mich der einzig richtige Weg. Und daraus entwickelte ich im Laufe der nächsten 10 Jahre bis 2012 ein erfolgreiches Selbstintegrationsprogramm für 50+Stellensuchende! Gerne informiere ich dich über diesen strategischen Bildungsweg.

    Sofort handeln!

    My Way 50Plus - Integratives Selbstmarketing©

    Heute kann ich erfahrenen Fachkräften neue berufliche Wege aufzeigen und leiste als 50Plus-Arbeitsmarktexperte Pionierarbeit. Ich halte Referate, gebe Fachseminare und bin Dozent in der Fachhochschule für Soziale Arbeit (FHNW). Ich bin auf allen Ebenen in der Politik, Wirtschaft und Bildung gut vernetzt und im konstruktiven Dialog mit relevanten Entscheidungsträgern.
    Ich möchte Menschen jeden Alters motivieren, innovative Modelle in der Arbeitswelt zu prüfen. Ich will Dein Denkpartner sein und den Menschen die Wollen und Können zur beruflichen Neuorientierung und zum Erfolg verhelfen. Heute bin ich glücklich, dass ich meine Berufung gefunden habe. Ich bin Gründungspräsident und Geschäftsführer des Schweizerischen Arbeitnehmerverbandes 50Plus. Gerne gebe ich Dir weitere Auskünfte.
     > Medienbericht